Biomasse-Logistik Interregional

Fraunhofer-Institut für Fabrikbetrieb und -automatisierung IFF

Ausbau der interregionalen Zusammenarbeit im Bereich Biomasselogistik und Verbesserung der Voraussetzungen für die interregionale Kooperation in Forschungsprogrammen der EU

Das Vorhaben zielt in Fortsetzung der Arbeiten in Perspektive 2007-2013 und Interreg IIIc einerseits auf den Auf- und Ausbau von Kooperationsbeziehungen mit spezifischen Zielregionen. Die für das Vorhaben ausgewählten Zielregionen für die Erweiterung bestehender Kooperationsbeziehungen Sachsen-Anhalts liegen in der Slowakei, Tschechien, Estland und Masowien in Polen. Langfristiges Ziel ist hierbei die gemeinsamen Anstrengungen bei der Akquisition von EU-Fördermitteln im Bereich erneuerbare Energien, speziell der Biomasse-Logistik vor dem Hintergrund ihrer perspektivischen Bedeutung für die Entwicklung des ländlichen Raums zu befördern.

Im Rahmen der Projektdurchführung sind verschiedene Study-Visits zum Kennenlernen der Partner und der Regionen sowie der regionalen Besonderheiten und Strukturen geplant. Diese dienen gleichzeitig auch der Organisation und Durchführung eines Interregionalen Forums zum Ende des Projektes. Zielstellung der Aktivitäten ist dabei relevante Forschungs-Schwerpunktsetzungen in den Zielregionen zu identifizieren. Hierbei können sowohl politische, als auch wirtschaftlich-strategische oder fachlich-inhaltliche Schwerpunkte und Kompetenzen der avisierten Regionen von Relevanz für Zusammenarbeit der Regionen sein.

Die Kenntnis der aktuellen und strategischen Ausrichtungen von Aktivitäten in den Regionen bildet eine wichtige Grundlage für die Identifikation und Formulierung von Themenstellungen für gemeinsame Antragstellungen der Regionen auf EU-Ebene. Für das interregionale Forum, dessen Durchführung gegen Ende der Projektlaufzeit vorgesehen ist, soll neben einer fachlichen Ausrichtung auf die "Logistik als Erfolgsfaktor für die nachhaltige Biomassebereitstellung" in einem zweiten thematischen Schwerpunkt "Regionale Voraussetzungen als Erfolgsfaktor für interregionale Zusammenarbeit in Forschungsprogrammen der EU und für die regionale Entwicklung" behandeln.

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